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Kaufmann: Widerstand gegen Nachfolge-Entscheidung Bergbauernanstalt

Utl.: Landwirtschaftsministerium disqualifiziert sich mit unentschuldbarer Fehlentscheidung

kaufmann_fehlentscheidungWien (SK) – Mit Entsetzen reagierte die Vorsitzende der SPĂ–-Bauern, die steirische LAbg. Monika Kaufmann auf die vollkommen unverständliche Vorgangsweise bei der Nachbesetzung der Leitungsfunktion der Bundesanstalt fĂĽr Bergbauernfragen.

FĂĽr Aufregung sorgt die Bestellung von Desiree Ehlers als designierte Leiterin der Bundesanstalt fĂĽr Bergbauernfragen nicht nur in Agrarkreisen. Sogar der bisherige Leiter der Anstalt, Josef Krammer, lastet Ehlers an, bisher zu wenig mit Agrarfragen zu tun gehabt zu haben.

Krammer: „Jetzt will Minister Berlakovich eine nicht fĂĽr dieses Fachgebiet qualifizierte Person, die kaum agrar- und regionalpolitisches Wissen vorweisen kann, mit der Leitung der Bundesanstalt betrauen. Dies ist eine gravierende Fehlentscheidung der AgrarbĂĽrokratie“, so Krammer.
„Offenbar will man die Unabhängigkeit und kritischen Stellungnahmen des Bergbauerninstitutes mit dieser Neubestellung in ein Untertänigkeitsverhältnis verwandeln.

Gerade diese Unabhängigkeit ihrer Arbeit und insbesondere die in ganz Europa anerkannten Analysen der Bundesanstalt fĂĽr Bergbauernfragen waren Grundlage des exzellenten Rufes ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wurden daher von allen politischen Parteien gerne zitiert“, so die Vorsitzende der SPĂ–-Bauern. Die SPĂ–-Bauern können diese fachlich durch nichts zu rechtfertigende Entscheidung keinesfalls akzeptieren, die Unabhängigkeit der Bundesanstalt fĂĽr Bergbauernfragen und aller ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss weiterhin gesichert werden. Dies geschieht am Besten, indem ein international geschätzter Experte und Wissenschaftler mit profunden Tätigkeiten und hohem Engagement an die Spitze dieser fĂĽr die österreichischen Bergbäuerinnen und Bergbauern so wichtigen Einrichtung berufen wird. „Wir sind sicher, dass auch eine unabhängige Expertenkommission nach ĂśberprĂĽfung der in Frage stehenden Personen zu einer besseren Entscheidung kommen wird.“

(Schluss) mw/mp

RĂĽckfragehinweis: SPĂ–-Bundesorganisation, Pressedienst,
Tel.: 01/53427-275, Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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